Feedback zur Aufgabe 16 / Feedback concerning challenge no. 16

  • Vielen Dank für diese tolle Aufgabe :thumbsup:. Sie kommt im Ranking bis jetzt auf jeden Fall unter die TOP 5, denn ich gehe gerne "spazieren", meistens jedoch nicht zufällig.

    Diesmal habe auch ich ein bisschen "brute force" für die Strategie A benötigt [... moderiert ...]


    Strategie B und C lassen sich in relativ kurzer Zeit auf dem Papier erledigen.

  • Da hier alle so auf Berechnungen plädieren, habe ich langsam das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben.

    Aber die drei Strategien lassen sich doch schon mit gesundem Menschenverstand bewerten/einordnen/sortieren und zumindest für B und C habe ich eine exakte als auch eine simulierte Lösung, die sich sogar jeweils bestätigen.

    Oh das mit dem "gesunden Menschenverstand" bei Prozessen, die zumindest theoretisch unendlich lang dauern können, ist so eine Sache. Da hab ich schon "Pferde vor der Apotheke k..... sehen".;)

  • Und falls jemand direkt am Nordpol startet, gibt es eh kein Norden, Osten und Westen. Falls also z.B. Max in 42 ;) verschiedene Richtungen startet, so startet er auch ohne Sturm immer nach Süden, da kann man schon etwas durcheinander kommen.

  • Recht nette Aufgabe, macht auch Spaß zu lösen. ^^


    In Sachen Sinnhaftigkeit kam zwar schon viel Kritik, aber mir ist da noch ein weiterer Punkt aufgefallen, der glaube ich noch nicht angesprochen wurde:

    Sollte einer der beiden Wichtel am Haus des anderen vorbei kommen, ohne ihn bis dahin getroffen zu haben, sollte er seine Richtung besser beibehalten als immer wieder eine Münze zu werfen ;) Außer die beiden haben im Weihnachtsstress nicht nur die Richtung vergessen, sondern auch wie das Haus des anderen aussieht bzw. was auf dem Klingelschild steht 8o aber gut, im Schneesturm sehen alle Häuser vielleicht gleich aus und die Klingelschilder sind zugeschneit... aber warum würde man sich bei so einem Wetter wiederum im freien treffen? Diese Diskussion könnte man bestimmt noch ewig fortführen - vielleicht gelingt es ja beim nächsten Mal, den Kontext etwas besser zu wählen.

  • Hier haben wir es mit einer Aufgabe der Statistik zu tun, aber nicht schwerpunktmäßig Wahrscheinlichkeit, auch wenn die bei Statistik natürlich meistens auftaucht.


    Ich habe mit dem Hintergrund eher kein Problem. Ein vernünftiger Mensch würde wahrscheinlich maximal 2 Stunden lang in eine Richtung laufen (wenn man schon die Zeit und Geschwindigkeit exakt bestimmen kann) und weiß spätesten nach 2 Stunden, wo sich die andere Person befindet, weil man das Haus entweder gefunden hat oder nicht.


    Aber stattdessen finde ich die Aufgabe deutlich zu schwer für Schüler, d.h. nicht machbar. Kombinatorisch können die Fitten unter den Oberstuflern [ ... moderiert ... ], aber ohne Mathematik aus dem Studium lässt sich dann nichts mehr machen. Allein schon diese bekannte Art [ ... moderiert ... ], haben wir nicht in der Schule gelernt ( [ ... moderiert ... ], die man im Studium kennen lernt). Ich selbst habe lange mit mir gehadert und letztlich [ ... moderiert ... ], weil ich es wieder vergessen hatte. Damit lassen sich [ ... moderiert ... ] berechnen. Nur A konnte ich nicht [ ... moderiert ... ].


    Leider ist jetzt allerdings 1 1/2 Stunden zu spät, weil ich heute viel zu arbeiten hatte und 4 1/2 Stunden gezwungen drüber nachzudenken, hat mir den Spaß irgendwie genommen. Die 16. erinnert mich auch sehr an die Aufgabe 14, wo ich nicht herausfinden konnte, ob es noch eine bessere Antwort gibt. (Als Schüler lässt sich vermutlich auch nur aus dem Bauch heraus annehmen, dass es optimal sein könnte..)


    (Es wäre wirklich äußerst sinnvoll, die Aufgaben früher zur Verfügung zu stellen, damit einem am Ende des Tages nach dem Arbeiten nicht mehr nur noch so wenig Zeit bleibt, nur meine Meinung.)

  • Hier haben wir es mit einer Aufgabe der Statistik zu tun, aber nicht schwerpunktmäßig Wahrscheinlichkeit, auch wenn die bei Statistik natürlich meistens auftaucht.

    Dem würde ich widersprechen, meiner Meinung nach ist die Aufgabe eine typische (und schöne) Wahrscheinlichkeitstheorie-Aufgabe. Ich verstehe nicht, wie du auf Statistik kommst – es geht ja nicht darum, irgendwelche Datensätze auszuwerten.

    Aber stattdessen finde ich die Aufgabe deutlich zu schwer für Schüler, d.h. nicht machbar. Kombinatorisch können die Fitten unter den Oberstuflern [ ... moderiert ... ], aber ohne Mathematik aus dem Studium lässt sich dann nichts mehr machen. Allein schon diese bekannte Art [ ... moderiert ... ], haben wir nicht in der Schule gelernt ( [ ... moderiert ... ], die man im Studium kennen lernt). Ich selbst habe lange mit mir gehadert und letztlich [ ... moderiert ... ], weil ich es wieder vergessen hatte. Damit lassen sich [ ... moderiert ... ] berechnen. Nur A konnte ich nicht [ ... moderiert ... ].

    Die Aufgabe ist auf jeden Fall mit Schulwissen aus der 9. Klasse und gesundem Menschenverstand sehr gut lösbar. Mit etwas Überlegen und einer korrekten Vorstellung von Wahrscheinlichkeit traue ich das Schülern durchaus zu (also die Aufgabe definitiv zu lösen, nicht nur ein Bauchgefühl für die richtige Lösung zu haben).


    Es geht ja nicht darum, a, b und c auszurechnen, sondern der Größe nach zu ordnen. Die Werte von a, b und c lassen sich übrigens dennoch rein elementar bestimmen, also ohne Wissen aus der Oberstufe oder sogar aus dem Studium verwenden zu müssen. Ich würde die Aufgabe also nicht als unmachbar kritisieren, nur weil es auch eine komplizierte Lösung gibt – das heißt ja nicht, dass diese die einzige ist.

  • Dem würde ich widersprechen, meiner Meinung nach ist die Aufgabe eine typische (und schöne) Wahrscheinlichkeitstheorie-Aufgabe. Ich verstehe nicht, wie du auf Statistik kommst – es geht ja nicht darum, irgendwelche Datensätze auszuwerten.

    Die Aufgabe ist auf jeden Fall mit Schulwissen aus der 9. Klasse und gesundem Menschenverstand sehr gut lösbar. Mit etwas Überlegen und einer korrekten Vorstellung von Wahrscheinlichkeit traue ich das Schülern durchaus zu (also die Aufgabe definitiv zu lösen, nicht nur ein Bauchgefühl für die richtige Lösung zu haben).


    Es geht ja nicht darum, a, b und c auszurechnen, sondern der Größe nach zu ordnen. Die Werte von a, b und c lassen sich übrigens dennoch rein elementar bestimmen, also ohne Wissen aus der Oberstufe oder sogar aus dem Studium verwenden zu müssen. Ich würde die Aufgabe also nicht als unmachbar kritisieren, nur weil es auch eine komplizierte Lösung gibt – das heißt ja nicht, dass diese die einzige ist.

    Da bin ich mal im Januar auf deine elementare Lösung bzgl. der Strategie A gespannt.:)

  • Dem würde ich widersprechen, meiner Meinung nach ist die Aufgabe eine typische (und schöne) Wahrscheinlichkeitstheorie-Aufgabe. Ich verstehe nicht, wie du auf Statistik kommst – es geht ja nicht darum, irgendwelche Datensätze auszuwerten.

    Die Aufgabe ist auf jeden Fall mit Schulwissen aus der 9. Klasse und gesundem Menschenverstand sehr gut lösbar. Mit etwas Überlegen und einer korrekten Vorstellung von Wahrscheinlichkeit traue ich das Schülern durchaus zu (also die Aufgabe definitiv zu lösen, nicht nur ein Bauchgefühl für die richtige Lösung zu haben).


    Es geht ja nicht darum, a, b und c auszurechnen, sondern der Größe nach zu ordnen. Die Werte von a, b und c lassen sich übrigens dennoch rein elementar bestimmen, also ohne Wissen aus der Oberstufe oder sogar aus dem Studium verwenden zu müssen. Ich würde die Aufgabe also nicht als unmachbar kritisieren, nur weil es auch eine komplizierte Lösung gibt – das heißt ja nicht, dass diese die einzige ist.


    Da kann ich nur zustimmen! Zwei der drei Teile sind definitiv gut mit elementaren Techniken machbar (ohne Oberstufenmathematik). Fuer den verbleibenden Teil sieht ein elementarer Loesungsansatz echt fies aus. Abschaetzungen, Rechnerhilfe etc. oder das oben zitierte hoffentlich vorhandene Bauchgefuehl fuer W-Theorie fuehren hier fuer Schueler wie ich meine schneller zum Ziel. (Mit Studienwissen hat man natuerlich einen weiteren rezepthaften Ansatz zur Hand, aber diese Kanone braucht man mit einigen Ueberlegungen eigentlich nicht extra auffahren.)

  • Ja, ich bin ganz irritiert. Ich versteh gar nicht, was ich da im ersten Paragraph geschrieben habe. Es ist offensichtlich keine Statistikaufgabe, insbesondere da ich Statistik eher mit Wahrscheinlichkeitstheorie verbinde. Ich kann mich nicht erinnern, so eine Einschätzung geschrieben zu haben. Ich hab bei der Lösung auch keine Statistik verwendet sondern Analysis. Aber auf dem zweiten Blick ist das nicht so verwunderlich. Mir kommt es immer wieder vor, dass ich plötzlich eine ganz andere Sache sage oder schreibe als ich denke bzw. sagen oder schreiben wollte - so eine Art Hirnfehler. Da kann aus "Analysis" plötzlich "Statistik" werden. Wegen dieser gruseligen Sache werde ich auch mein Theoretikerdasein nach diesem Studium aufgeben.


    Die Sache mit dem "gesunden Menschenverstand" hatte ich auch irgendwann mal geglaubt bis ich gemerkt habe, dass man diesem nicht trauen kann. Das sollte ein Mathematiker in der Regel auch nicht tun, weil die Ergebnisse überraschend anders sein können. Ohne Beweis muss man alles glauben und kann es nicht wissen und hat auch keine Garantie. Und gerade bei dieser Aufgabe hat sich wieder herausgestellt durch Ausrechnen der einzelnen Fälle a, b und c, dass die Sache anders aussieht als ich "mit gesundem Menschenverstand" angenommen hätte. So ist das doch bei vielen physikalischen und mathematischen Beispielen.


    Bei dem Ausrechnen überschätzt du deutsche Schüler aber gnadenlos ;-) . Das Ausrechnen hätte ich mit meiner Leistungskurs-Schulmathematik (2 Wochenstunden) in Brandenburg aber niemals geschafft. Summenformeln hatten wir nicht einmal im Unterricht, nicht mal das Summenzeichen, aber gerademal das Integral, wo uns nicht erklärt werden konnte, was das "dx" bedeutet (uns wurde auch nie die Schreibweise df/dx gezeigt, die wir dann plötzlich in Physik hatten und die ich nicht verstand). Der Sprung von Schulmathe zu Unimathe hat aber auch zuerst weh getan. Wenn ihr die Schüler der Oberstufe in Brandenburg fragen würdet, ob sie die Fälle a bis c dieser Aufgabe ausrechnen können, dann werdet ihr schnell die Quittung bekommen. Da lernt niemand, einen Grenzwert zu berechnen, geschweige denn zu wissen, was eine Reihe ist. Was ein Grenzwert ist, wird allerdings noch verbal erklärt, das mit dem limes. Vielleicht wurde das aber mittlerweile geändert, sodass jetzt anderer Stoff unterrichtet wird. Das Matheabi war dennoch gut lösbar, aber es waren auch hauptsächlich nur Rechenaufgaben.

    Ich glaube übrigens, das Matheniveau lag an dem Mathezwang, dass wirklich alle (ohne Wahlmöglichkeit) das gleiche Leistungsmathe machen mussten und dann auch noch gemischt. Das LISUM hat aus meiner Sicht versagt, falls die für unseren Unterrichtsplan und Pflichtfächer verantwortlich waren. So war's nichts mit anspruchsvollerem Mathe. Es war einfach nur noch mehr Grundkursniveau (vielleicht übertreibe ich aber auch).