Eure Fragen zu Aufgabe 21 / Your questions concerning challenge no. 21

  • Ich habe verstanden, wie diese Auktion funktioniert, habe auch verstanden, was ein Erlös ist, verstehe aber leider nicht, was "mögliche Erlöse" bedeutet: "dabei ist der erwartete Erlös die Summe aller möglichen Erlös dieser Auktion jeweils multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit..."
    Sprachlich verstehe ich zwar was das Wort "möglich" bedeutet, in diesem Zusammenhang leider nicht...
    Könnte vielleicht jemand Anhang eines Beispiels erläutern... wäre sehr dankbar!

  • Ich habe verstanden, wie diese Auktion funktioniert, habe auch verstanden, was ein Erlös ist, verstehe aber leider nicht, was "mögliche Erlöse" bedeutet: "dabei ist der erwartete Erlös die Summe aller möglichen Erlös dieser Auktion jeweils multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit..."
    Sprachlich verstehe ich zwar was das Wort "möglich" bedeutet, in diesem Zusammenhang leider nicht...
    Könnte vielleicht jemand Anhang eines Beispiels erläutern... wäre sehr dankbar!

    Bei jeder Auktion gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Wichtel bieten. Daraus ergeben sich für einen Mindestpreis mehrere mögliche Erlöse.

  • Bei jeder Auktion gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Wichtel bieten. Daraus ergeben sich für einen Mindestpreis mehrere mögliche Erlöse.

    "für einen Mindestpreis" ist für mich ein entscheidendes Wort, bedeutet das noch präziser ausgedrückt "für einen gegebenen Mindestpreis"?

    Danke!

  • Okay,


    ganz klar wurde mir die Aufgabe auch nach dem Durchlesen der Diskussion noch nicht ganz.

    1) Bezüglich des Erlöses = Maximum von zweithöchstem Gebot und Mindestpreis:

    mit einem Zahlenbeispiel um zu sehen, ob mein Gedankengang stimmt.

    Mindestgebot 4, andere Gebote 5 und 6, dann wäre das Maximum aus 4 und 5, also 5

    Mindestgebot 5, andere Gebote 3 und 6, dann Maximum aus 3 und 5, also 5

    Stimmt das so?

    2) Die Wichtel bezahlen doch immer mit ganzen Zapfen. Wo braucht man dann die geteilten? [... moderiert ...]

  • Frage zu (G): Ist ein erwarteter Erlös X beim Mindestpreis A besser als ein erwarteter Erlös Y beim Mindestpreis B wenn X/A > Y/B?

    Nein, du musst in (G) nur die erwarteten Erlöse X und Y der Einzel-Auktionen zum jeweiligen optimalen Mindestpreis mit dem erwarteten Erlös Z der Bündel-Auktion zum optimalen Mindestpreis vergleichen.

    (G) behauptet, dass Z > X+Y gilt.

  • Zu 1): Da hast du wohl die Diskussion nicht vollständig gelesen. Die Frage wurde in #11 schon gestellt und in #12 beantwortet.

    Zu 2): Das musst du dir selber überlegen.

  • Ah 💡


    Das bedeutet, dass die Wichtel jede beliebige reelle Anzahl Tannenzapfen bezahlen können – sie sind nicht nur auf ganzzahlige Preise beschränkt.

    Wie realisiert man sqrt(2) Tannenzapfen?? Durch Teilen von ganzen Tannenzapfen kann man nur rationale Größen realisieren, nicht "jede beliebige reelle Anzahl". Was ist überhaupt eine reelle *An*zahl?

  • Wie realisiert man sqrt(2) Tannenzapfen?? Durch Teilen von ganzen Tannenzapfen kann man nur rationale Größen realisieren, nicht "jede beliebige reelle Anzahl".


    Im Aufgabentext steht: "Die Wichtel bieten und zahlen mit Tannenzapfen, die beliebig geteilt werden können."

    Du erfindest stattdessen eine neue Regel dazu: "Die Wichtel bieten und zahlen mit Tannenzapfen, die an rationalen Stellen geteilt werden können."


    Die goldene Regel des Mathematischen Adventskalenders lautet:

    DU SOLLST KEINE BEDINGUNGEN DAZUERFINDEN, DIE NICHT EXPLIZIT IM AUFGABENTEXT STEHEN.