Feedback zur Aufgabe 21 / Feedback concerning challenge no. 21

  • In diesem Forum könnt ihr euer Feedback zu Aufgabe 21 loswerden.


    Fragen zur Aufgabe 21 könnt ihr hier stellen. Eine Zusammenfassung der bisherigen Diskussion findet ihr hier.


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    Here, you are welcome to give us feedback concerning the 21st challenge.


    You may ask questions concerning challange no. 21 here. A summary can be found here.

  • Diese Aufgabe war auch nicht schwer. Es gab zwar viel Text, aber der Großteil ist schnell analysiert.

    Wieso verkauft der Weihnachtsmann die Geschenke eigentlich, viele wären doch sicher wiederverschenkbar? Dadurch würden weniger Geschenke produziert werden müssen, die Wichtel hätten weniger Arbeit und es gäbe weniger Emissionen.;)


    So langsam bekomme ich dabei den Verdacht, dass die schwersten Aufgaben erst noch kommen.:/

  • Diese Aufgabe war auch nicht schwer. Es gab zwar viel Text, aber der Großteil ist schnell analysiert.

    Wieso verkauft der Weihnachtsmann die Geschenke eigentlich, viele wären doch sicher wiederverschenkbar? Dadurch würden weniger Geschenke produziert werden müssen, die Wichtel hätten weniger Arbeit und es gäbe weniger Emissionen.;)


    So langsam bekomme ich dabei den Verdacht, dass die schwersten Aufgaben erst noch kommen.:/

    Es gibt doch nur noch 3

  • Wieso verkauft der Weihnachtsmann die Geschenke eigentlich, viele wären doch sicher wiederverschenkbar? Dadurch würden weniger Geschenke produziert werden müssen, die Wichtel hätten weniger Arbeit und es gäbe weniger Emissionen.;)

    Auf den ersten Blick ja - aber wie so oft bei derartigen Diskussionen braucht man mehr Hintergrundwissen, um das wirklich beurteilen zu können (was leider in vielen Diskussionen zum Thema Emissionen komplett ausgeblendet wird, u.a. wenn Elektrofahrzeuge mit 0 CO2 in die Bilanz eingerechnet werden, aber das ist noch eine andere Geschichte). Hier wäre z.B. zu hinterfragen, wie groß die Emissionen sind, wenn die Geschenke, die ja in diesem Jahr schon zurückgegeben wurden, im nächsten Jahr wieder transportiert und dann wieder zurückgegeben (und zurücktransportiert) werden, d.h. es müsste eingerechnet werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Geschenk dann angenommen wird.

    Außerdem geht es ja auch darum, den Wichteln eine Freude zu machen. :)

  • Mathematisch recht einfach zu lösen, aber trotzdem schön.

    Leider verstehen offenbar viele nicht die Funktionsweise der Auktion, obwohl sie mMn klar beschrieben ist. Glücklicherweise hab ich da auch mal irgendwo ne längere Diskussion drüber gelesen - kann das sein, dass das hier vor ein paar Jahren war?

  • Eine leichte Aufgabe, wie diese, ist zwischendurch auch nicht schlecht, obwohl ich heute ein bisschen mehr Zeit gehabt hätte.:)

    Ich würde übrigens für den solarbetriebenen Briefbeschwerer (ein tolles Gerät) sofort 42 Tannenzapfen bieten und damit auf jeden Fall ;) die Auktion (iii) gewinnen.

    Mich interessiert der Sockensortierer. Ich frage mich, wie es sein kann, dass der zurückgegeben wurde :/

  • Leider verstehen offenbar viele nicht die Funktionsweise der Auktion, obwohl sie mMn klar beschrieben ist. Glücklicherweise hab ich da auch mal irgendwo ne längere Diskussion drüber gelesen - kann das sein, dass das hier vor ein paar Jahren war?

    Ich muss zugeben, dass ich das auch erst mit der Erklärung aus dem Forum verstanden habe. Für mich war das Problem, dass in der Aufgabe von "Erlös" geschrieben wird, wenn der Preis gemeint ist. Erlös und Preis sind aber nicht notwendigerweise das gleiche, daher war für mich nicht ersichtlich, dass nicht das jeweilige Höchstgebot gezahlt werden muss. Aber das wurde ja im Forum abgeklärt, damit ist die Aufgabe dann klar lösbar.

    Generell sind solche Verständnisprobleme oft schwer nachzuvollziehen, wenn man selbst weiß, was gemeint ist. Von daher soll das hier auch keine Kritik am Autor oder an Deinem Kommentar sein, sondern nur eine mögliche Erklärung dafür, warum es hier bei Einigen Verständnisprobleme gibt.

  • Ich würde übrigens für den solarbetriebenen Briefbeschwerer (ein tolles Gerät) sofort 42 Tannenzapfen bieten und damit auf jeden Fall die Auktion (iii) gewinnen.

    Windbetrieben wäre sinnvoller: Dann funktioniert der zumindest immer dann, wenn er notwendig ist. Bei Solarbetrieb fliegen Dir die Briefe ja, wenn es dunkel und windig ist, doch wieder durch die Gegend. ;)


    Mich interessiert der Sockensortierer. Ich frage mich, wie es sein kann, dass der zurückgegeben wurde

    Vielleich hatte der Beschenkte (m/w/d) ja nur eine Sorte von Socken, oder ist Strumpfhosenträger? ;)

  • Windbetrieben wäre sinnvoller: Dann funktioniert der zumindest immer dann, wenn er notwendig ist. Bei Solarbetrieb fliegen Dir die Briefe ja, wenn es dunkel und windig ist, doch wieder durch die Gegend.

    Nachtrag: Dass es passieren kann, dass der Wind die Briefe mit den Wunschzetteln durcheinander bringt, war schon vor 14 Jahren bekannt: https://www.mathekalender.de/info/Loesungsheft2005.pdf (Aufgabe 12) ;)

  • Nachtrag: Dass es passieren kann, dass der Wind die Briefe mit den Wunschzetteln durcheinander bringt, war schon vor 14 Jahren bekannt: https://www.mathekalender.de/info/Loesungsheft2005.pdf (Aufgabe 12) ;)

    Zum Glück habe ich noch etwas XMasium übrig und damit baue ich mir einen hocheffizienten Akku, sodass mein solarbetriebener Briefbeschwerer auch Nachts und bei Polarwind perfekt arbeitet. ;)

    Allerdings muss ich aufpassen, dass mein Akku mit keinem anderem XMasium in Kontakt kommt.:)

  • Zweitpreisauktionen mit Mindestpreis.
    Dabei geben alle interessierten Wichtel ihr Gebot verdeckt ab. Es gewinnt das höchste Gebot, sofern es den Mindestpreis erreicht.
    In diesem Fall ist der Erlös jeweils das Maximum aus dem Mindestpreis und dem zweithöchsten Gebot


    Eigentlich erstaunlich, dass vielen Teilnehmern dieses Prinzip als kompliziert und damit ggf. als ungewöhnlich erscheint.

    Eine nicht ganz unbekannte Firma aus den USA verfolgt in ihren elektronischen Verkaufs-Auktionen nach meinem Kenntnisstand ein sehr ähnliches Prinzip:. Sobald der Verkäufer einen Mindestpreis fordert und der erste Bieter ein Gebot G1 >= Mindestpreis M abgibt, wird als aktuelles Höchstgebot GH1 der Mindestpreis M angezeigt. Das (geminderte) Gebot (G2) eines weiteren Bieters wird erst dann zum neuen aktuellen Höchstgebot GH2, wenn sein Gebot G2 das Gebot G1 des ersten Bieters (abhängig von der Höhe dieser Gebote) genügend (m) überschreitet. D.h.:

    GH1 := M

    IF G2 < GH1+m

    THEN passiert nix (d.h. das aktuelle Höchsthebot muss schon um m überboten werden, damit etwas passiert)

    ELSE
    IF G2 <= G1 + m

    THEN GH2:= min ( G1 ; m + G2 ) und B1 bleibt Höchstbietender
    ELSE GH2:= G1 + m und B2 wird mit G2,(reduziert) neuer Höchstbietender


    Die Auktion bei der oben genannten Firma verlaufen natürlich über einen größeren Zeitraum relativ offen, d.h. jeder Bieter bekommt angezeigt, ob er gerade der Höchstbietende ist oder (z.B. von automatischen Geboten) überboten wurde.

    Kurz vor Auktionsende muss ein Bieter mit konkreter Kaufabsicht jedoch mangels erforderlicher Reaktionszeit vermuten, wie hoch konkurrierende Gebote sind oder sein könnten und sein Gebot entsprechend blind gestalten.

  • 2019 ist zu viel Wahrscheinlichkeitstheorie im Kalender:

    • Aufgabe 8 (Treffpunkt)
    • Aufgabe 10 (Renntiere)
    • Aufgabe 14 (Zylinderhut)
    • Aufgabe 16 (Rendezvous bei Neumond)
    • Aufgabe 17 (Lichterketten)
    • Aufgabe 20 (Geschenkband)
    • Aufgabe 21 (Alles muss raus!)

    Ich finde, dass ist so nicht richtig, einzig die Aufgaben 10 und 20 gehören aus meiner perspektive dazu.


    Aufgabe 8 kann auf Wahrscheinlichkeitstheorie basierend gelöst werden, ist aber prinzipiell logisch mit grundkentnissen viel einfacher lösbar.

    Aufgabe 14 hat meines erachtens nichts mit Wahrscheinlichkeiten zu tun sondern eher mit algebra.

    Aufgabe 16 basiert auf Grenzwerten von Ketten.

    Aufgabe 17 verwendet eigentlich nur grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung mit gehobener Wahrscheinlichkeitstheorie hat das nicht viel zu tun
    Aufgabe 21 basiert zwar grundlegend auf Wahrscheinlichkeit, ist aber schlussendlich eine logikaufgabe.


    Die Wahrscheinlichkeitstheorie kann in diesem Jahr zwar für viele Aufgaben herangezogen werden, ist aber meist ein ineffizienter Lösungsweg.

  • Der entscheidende Unterschied zum von Dir beschriebenen System (welches das übliche, allgemein bekannte Auktionsprinzip ist und meines Wissens auch bei nicht-elektronischen Auktionshäusern wie dem, dessen Name dem im Bild benutzten "Santaby's" ähnelt, benutzt wird) liegt darin, dass der Höchstbietende beim System der heutigen Aufgabe eben nicht das zahlt, was er geboten hat, sondern das zweithöchste Gebot bzw. den Mindestpreis, falls der höher als das zweithöchste Gebot ist.

    Das unterscheidet sich doch recht deutlich von dem Auktionsprinzip, das man allgemein kennt. Daher finde ich es nicht erstaunlich, dass vielen Teilnehmern das hier verwendete Prinzip nicht bekannt ist.

  • Sehr hübsche Aufgabe, vor allem super-liebevoll formuliert. Nur eins versteh ich nicht: wieso hat nur einer Interesse an der Sockensortiermaschine? Also, ICH würde die SOFORT nehmen und dafür auch den einen oder anderen Tannenzapfen springen lassen.