Eure Fragen zu Aufgabe 1 / Your questions concerning challenge no. 1

  • Herzlich willkommen, liebe Freund:innen des Mathekalenders!

    An dieser Stelle könnt ihr eure Fragen zu Aufgabe 1 stellen. Eine Zusammenfassung dieser Diskussion findet ihr hier.

    Euer Feedback zur Aufgabe könnt ihr im Feedback-Forum loswerden.

    Viel Spaß beim MATH+ Adventskalender 2020 wünschen euch
    Ariane & das Mathekalender-Team 🎅

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    Welcome to this year's MATH+ Advent Calendar!

    Here you may ask questions concerning the 1st challenge. A summary of this discussion can be found in the summary board.


    You are welcome to give us feedback in the feedback board.

    Have fun and enjoy this year's MATH+ Advent Calendar!

    Ariane & the team 🎅

  • Wie kann das Ziehen "zufällig" sein? Die Scheine sind doch unterschiedlich groß und Knecht Ruprecht mit seinen dicken Fingern fingert bestimmt zuerst die 100er raus.... Und dann ist es auch noch eine Wichtelmütze...

    Da der Weihnachtsmann das alles natürlich wüsste, wenn es ihn gäbe, weiß er doch auch, dass auch bei einem "zufälligen" Ziehen durch Knecht Ruprecht kein freier Wille und somit keine gleich-verteilte Wahrscheinlichkeit vorliegt, oder?

    :/;)

  • Wie kann das Ziehen "zufällig" sein? Die Scheine sind doch unterschiedlich groß und Knecht Ruprecht mit seinen dicken Fingern fingert bestimmt zuerst die 100er raus.... Und dann ist es auch noch eine Wichtelmütze...

    Da der Weihnachtsmann das alles natürlich wüsste, wenn es ihn gäbe, weiß er doch auch, dass auch bei einem "zufälligen" Ziehen durch Knecht Ruprecht kein freier Wille und somit keine gleich-verteilte Wahrscheinlichkeit vorliegt, oder?

    :/;)

    WIE genau die Zufälligkeit hergestellt wird, ist nicht Teil der Aufgabenstellung, sondern eine Voraussetzung. D.h. wir nehmen an, dass die Ziehung zufällig ist.

  • Wie kann das Ziehen "zufällig" sein? Die Scheine sind doch unterschiedlich groß und Knecht Ruprecht mit seinen dicken Fingern fingert bestimmt zuerst die 100er raus.... Und dann ist es auch noch eine Wichtelmütze...

    Da der Weihnachtsmann das alles natürlich wüsste, wenn es ihn gäbe, weiß er doch auch, dass auch bei einem "zufälligen" Ziehen durch Knecht Ruprecht kein freier Wille und somit keine gleich-verteilte Wahrscheinlichkeit vorliegt, oder?

    :/;)

    Der Weihnachtsmann sagt nicht "Zieh zufällig 69 Scheine, und darunter werden ... sein", sondern "Wenn Du zufällig ziehst, dann befinden sich darunter...".


    Wem die Aufgabe so zu leicht ist, der kann sich ja zusätzlich noch überlegen, wie die Lösung aussieht, wenn man Knecht Ruprecht eine Strategie unterstellt, oder wenn bestimmte Scheine mit höherer Wahrscheinlichkeit gezogen werden (sei es, weil Ruprecht große Scheine leichter packen kann, oder weil große Scheine sich eher in der Wichtelmütze verhaken, oder...).

  • Der Weihnachtsmann sagt nicht "Zieh zufällig 69 Scheine, und darunter werden ... sein", sondern "Wenn Du zufällig ziehst, dann befinden sich darunter...".


    Wem die Aufgabe so zu leicht ist, der kann sich ja zusätzlich noch überlegen, wie die Lösung aussieht, wenn man Knecht Ruprecht eine Strategie unterstellt, oder wenn bestimmte Scheine mit höherer Wahrscheinlichkeit gezogen werden (sei es, weil Ruprecht große Scheine leichter packen kann, oder weil große Scheine sich eher in der Wichtelmütze verhaken, oder...).

    Du hast es gesagt: "Wahrscheinlichkeit". Und genau da liegt das Problem, auf das ich hingewiesen habe. Zufälligkeit ist nicht gleichbedeutend mit einer Gleichverteilung der Wahrscheinlichkeit, auch wenn es umgangssprachlich oft synonym verwendet wird. In der Aufgabe steht, dass Knecht Ruprecht die Scheine zufällig zieht und ich gebe Ariiane Recht, dass die Zufälligkeit eine Voraussetzung für die Aufgabe ist. Aber sie ist nur eine notwendige und leider keine hinreichende Voraussetzung für das Angeben einer eindeutigen Lösung. Mehr kann ich nicht schreiben, ohne die Lösung oder den Rechenweg zu verraten.

  • Du hast es gesagt: "Wahrscheinlichkeit". Und genau da liegt das Problem, auf das ich hingewiesen habe. Zufälligkeit ist nicht gleichbedeutend mit einer Gleichverteilung der Wahrscheinlichkeit, auch wenn es umgangssprachlich oft synonym verwendet wird. In der Aufgabe steht, dass Knecht Ruprecht die Scheine zufällig zieht und ich gebe Ariiane Recht, dass die Zufälligkeit eine Voraussetzung für die Aufgabe ist. Aber sie ist nur eine notwendige und leider keine hinreichende Voraussetzung für das Angeben einer eindeutigen Lösung. Mehr kann ich nicht schreiben, ohne die Lösung oder den Rechenweg zu verraten.

    Ich denke immer noch, dass diese Diskussion für die Lösung der Aufgabe irrelevant ist.