Feedback zur Aufgabe 8 / Feedback concerning challenge no. 8

  • Also mich stört die Fragestellung etwas: "Wie lautet die größte ganze Zahl x, für welche die Aussage von Calculus auf jeden Fall wahr ist?"

    Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber die Aussage ist ja eine Aussage, die die dargestellte Realität beschreibt und sie ist somit immer "wahr". Wäre sie falsch, oder müssten wir annehmen, dass sie falsch seien könnte, dann könnte die Aufgabe gar nicht gelöst werden. Wenn die Aussage aber immer wahr ist, kann sie nicht als Abbildung der ganzen Zahlen auf (0,1) dienen, sondern x steht doch fest (eben das X, das Calculus nennt). Somit gibt es auch nicht die Möglichkeit, dass es eine Zahl x gibt, die variiert werden kann...


    Müsste die Fragestellung nicht besser heißen: "Wie lautet die größtmögliche ganze Zahl x, die die Aussage von Calculus erfüllt?"

    Das "auf jeden Fall" bezieht sich darauf, dass aus den vorhanden Aussagen nicht eindeutig bestimmt werden kann, in welchem Verhältnis die verschiedenen Gruppen von Haarverbrennungen zueinander stehen. Es gibt also Fälle, in denen ein größeres als das gesuchte x die Aussage von Calculus erfüllt.

  • Ja, ja, den Knoten im Kopf hatte ich auch, je öfter ich drüber nachgedacht hatte - "die größte Zahl, für die das auf jeden Fall wahr ist"...

    Was für Fälle gibt es? Wie viele können dann zwei versengte Augenbrauen haben und wie viele noch einen verbrannten Bart?? Und wie viel Prozent sind das dann?? Und was bedeutet dann die größte Zahl, auf die das auf jeden Fall zutrifft???


    Das war gedanklich für mich auch zu viel und ich musste erst mal ein bisschen ausprobieren, um da wieder eine Ordnung in die Gehirnwindungen zu bekommen.

    Nachdem das geklappt hatte, war die Lösung nicht mehr schwer - eine schöne Aufgabe! :)

  • Da das ja hier jetzt ausführlich diskutiert wird, schalte ich mich jetzt auch nochmal in die Diskussion bzgl der Verständlichkeit der Aufgabe ein.

    Ich bin durchaus der Meinung, dass die Aufgabenstellung eindeutig sein sollte, was bei dieser meines Erachtens der Fall ist.

    Es ist hingegen durchaus legitim sie so zu formulieren, dass zum vollständigen Verständnis ein mehrmaliges/äußerst gründliches Lesen erforderlich ist, soweit ich weiß gab es auch in der Vergangenheit immer wieder mal Aufgaben, bei denen das der Fall war (ob einem solche Aufgaben dann gefallen ist natürlich wieder sehr subjektiv).

  • Könnt ihr es jetzt nicht mal gut sein lassen? Bis jetzt konnte man mit etwas gutem Willen und Nachdenken meiner Meinung nach alle Aufgabenformulierungen verstehen, obwohl vermutlich keine mathematisch 100%ig wasserdicht ist. Das wiederum hätte aber zur Folge, dass kein Schüler mehr etwas versteht.


    Es ist ja ok, als Feedback auf solche Stellen hinzuweisen, aber das Theater hier ist kein Feedback mehr.

  • Könnt ihr es jetzt nicht mal gut sein lassen? Bis jetzt konnte man mit etwas gutem Willen und Nachdenken meiner Meinung nach alle Aufgabenformulierungen verstehen, obwohl vermutlich keine mathematisch 100%ig wasserdicht ist. Das wiederum hätte aber zur Folge, dass kein Schüler mehr etwas versteht.


    Es ist ja ok, als Feedback auf solche Stellen hinzuweisen, aber das Theater hier ist kein Feedback mehr.

    Ich habe die Diskussion (hoffentlich im Interesse aller) in einen separaten Thread verschoben -> Aufgabe 8