Feedback zu Aufgabe 10 / Feedback concerning task no. 10

  • Wirklich starke Aufgabe - hier hilft tatsächlich auch die Anschauung nicht mehr großartig weiter. Trotzdem habe ich so einen Verdacht, aber mir fehlt bislang der Beweis :/


    Aber trotzdem wieder ein großes Lob für die Aufgabe - auf sowas muss man erst mal kommen.

    I like to prove it prove it
    I like to prove it prove it
    I like to prove it prove it
    Ya like to . . . PROVE IT!

  • Das neu entdeckte Element xmasium ist aus physikalisch-chemischer Sicht besonders interessant. Nicht nur, dass unendlich viele Isotope (gleiches Element, aber unterschiedliches Atomgewicht) existieren, es existiert sogar ein Isotop mit Atomgewicht 0. Bei allen bislang bekannten Elementen sind die bekannten Isotope endlich, und ein Isotop mit Atomgewicht 0 ist noch gar nicht entdeckt worden. Da ist der Nobelpreis sowohl für Chemie als auch für Physik fast schon sicher, würde ich sagen. ;)

  • Das neu entdeckte Element xmasium ist aus physikalisch-chemischer Sicht besonders interessant

    Mein erster Gedanke dazu war recht ähnlich.

    Ansonsten scheint das heute eher eine einfachere Aufgabe zu sein. Werde aber glaube ich trotzdem noch etwas herumknobeln, ob sich meine Lösung noch verbessern lässt, denn einen Optimalitätsbeweis habe ich (bislang) nicht

  • Es muss auch interessant sein Xmasium darzustellen, es wäre nicht verwunderlich, wenn die verschiedenen Isotope grundverschiedene Eigenschaften hätten. Auch würde irgendjemand schnell auf die Idee kommen es als Neutronendonator in Kernspaltungsprozessen zu verwenden, was nicht so schön wäre:(.


    Aus mathematischer Sichtweise betrachtet war die Aufgabe jedoch schön und eindutig, sodass die Begründung zumindest mir schnell klar war und auch warum diese Lösung richtig ist:thumbsup:.

  • Es muss auch interessant sein Xmasium darzustellen, es wäre nicht verwunderlich, wenn die verschiedenen Isotope grundverschiedene Eigenschaften hätten. Auch würde irgendjemand schnell auf die Idee kommen es als Neutronendonator in Kernspaltungsprozessen zu verwenden, was nicht so schön wäre.

    Wer weiß - vielleicht sind die Isotope ja auch alle stabil, und man könnte die schweren Isotope spalten und daraus Energie gewinnen, ohne die Gefahr radioaktiver Strahlung zu haben? Das wäre doch eine gute Lösung der Energieprobleme. ;)

  • Wer weiß - vielleicht sind die Isotope ja auch alle stabil, und man könnte die schweren Isotope spalten und daraus Energie gewinnen, ohne die Gefahr radioaktiver Strahlung zu haben? Das wäre doch eine gute Lösung der Energieprobleme. ;)

    Allerdings wurde schon häufig festgestellt, dass aus selbst sehr Energiereichen Neutronen kaum Energie zu gewinnen ist, da sie schwer interagieren, es sei denn sie lagern sich in einem Atomkern an und spalten diesen möglicherweise.

    Außerdem würde selbst diese Spaltung wahrscheinlich Gammastrahlung freisetzen. :/


    Wahrscheinlich wären die schwereren Isotope sowieso kaum stabil, da die Kernkräfte hauptsächlich von den Protonen kommen und nicht von den Neutronen, und die Protonenanzahl sich bei Isotopen bekantlich nicht ändert. Aus diesem Grund sind die 'großen' Elemente wie Uran auch instabil.

  • Xmasium hätte also die Protonenanzahl 0, da es eine Isotop der Masse 0 gibt, und auch 0 Elektronen, da Elekronenzahl = Protonenzahl. Daraus folgt, dass Xmasium eigentlich eine Ansammlung von Neutronen ist, das bedeutet, dass dieser Netronenhaufen, da er keinerlei Ladung besitzt andere Atomkerne anstoßen könnte, diese wiederum würden je nach Neutronenanzahl entweder Stabil bleiben:) (bei kleiner Neutronenanzahl), instabil werden :( (bei mäßiger Neutronenanzahl) oder sofort zerfallen X( (bei hoher Neutronenanzahl), so lässt sich schlussfolgern, dass Xmasium eine sehr gefährliche Substanz ist, die nicht hergestellt werden, sollte, da sie zwangsläufig zu großer Zersörung führt (zumindest in dem Gemich des Weihnachtslaboratorium):cursing:.

  • Da Xmasium ja noch nicht bekannt ist gibt es zwei möglichkeiten:

    1. Es besteht nur aus Neutronen

    2. Es hat eine Kernladungszahl >118.


    Die erste Variante ist zwar witzig, aber kein Atom. Vermutlich ist sie sogar zu Instabil zum Existiren.


    Die zweite Variante würde bei Instabilität eines Beliebigen Isotops zu sofortigem Tod durch Strahlung führen, und aufgrund der Unendlichkeit für jede Beliebige Zeit t > tEreigniss in einer Kugel mit dem Radius r=c*(t-tEreigniss) jegliche Atome total zerlegen ... was für Leben ungünstig wäre. Aber da das Universum ja schneller als mit Lichtgeschwindigkeit expandiert könnte irgendwer das Überleben und dieses Experiment Bezeugen...

    Wenn alle Isotope stabil wären, dann könnte man es Tatsächlich Umsetzen, aber nicht zur Energiegewinnung Nutzen, da Aufgrund der Unendlichkeit der Atomanzahl auch die Daraus Resultierenden Folgeprozesse nicht Kontrollierbar wären, womit wir wieder bei Unendlicher Strahlung sind.


    Auf jeden Fall befinden sich Unendlich viele Nukleonen auf einem Begrenzten Raum, wodruch die davon Ausgehende Gravitation ebenfalls alles Zerstören würde...

  • Ich möchte hier einen weiteren Kritikpunkt an der Chemie der Aufgabe anbringen:

    Laut meinen vorherigen Ausführungen besteht Xmasium nur aus Neutronen, da eine Atommasse von 0 nur ohne Neutronen realisierbar ist, wäre, da Xmasium keine Elektronen hat, ein Xmasium Isotop der Masse 0 ein nicht existenter Stoff, es wäre nichts, da es keine Teilchen gibt, somit gibt es eigentlich gar keine (oder unendlich :/) Atome des Isotops Xmasium mit Masse 0, weswegen die Aufgabe Chemisch überhaupt nicht sinnvoll ist.:(

    Also müsste die Aufgabe anders gestellt werden, die Masse der Xmasium Atome beginnt bei 1, mit allen Folgen, die das auf die Aufgabe hat.


    Rein Mathematisch ist diese Aufgabe dennoch schön;).

    Was ist sechs mal neun? 42 -- Douglas Adams

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  • Ich kann gerade nicht nachvollziehen, wie diese Aufgabe teilweise als schön einfache Aufgabe zum Wochenanfang eingeschätzt wird. Ich denke, dass sie eine der schwersten der letzten drei Jahre ist. Trotzdem ist die Aufgabe sehr interessant!

    Auch ich befürchte ja, dass viele der jüngeren Teilnehmer am Mathekalender nicht über genügend Vorwissen aus der Chemie verfügen, um diese schwierige Aufgabe sinnvoll behandeln zu können.