Beiträge von StefanLL

    Wenn man sich anschaut wie viel Prozent der Schüler/Studenten/Lehrer alle 24 Aufgaben gelöst haben: (8+8+2)÷(2582+904+616)=0,00438810336 also unter 1% spricht das schon für ein sehr sehr hohes Niveau der Aufgaben. Da wundern mich die Diskussionen darüber dass die Aufgaben alle so leicht sind schon 🤔.

    Wenn man sich anschaut, wie viele verschiedene Teilnehmer im Forum die Aufgaben kommentieren, ich würde schätzen durchschnittlich 20, sind vielleicht die Aussagen über den Schwierigkeitsgrad schon eher verständlich: Diejenigen Teilnehmer, die "so richtig" motiviert sind, verbringen einige Zeit pro Tag mit dem Mathekalender. Da dürfte die Schnittmenge mit denjenigen recht groß sein, die täglich kommentieren. Und das sind auch tendenziell diejenigen Teilnehmer, die besonders erfolgreich dabei sind. Es handelt sich nicht wirklich um eine ausgewogene Stichprobe in Bezug auf alle Teilnehmer.

    Aber ich gebe dir völlig recht: Für Schüler sind die Aufgaben größtenteils sehr schwer, selbst wenn schon viel Erfahrung im Hinblick auf Wettbewerbsteilnahmen vorhanden ist. Ich habe Leute in meinen Mathe-Pluskursen, die schon bei vielen landes-, bundesweiten und sogar internationalen Wettbewerben erfolgreich dabei waren, und wegen des "zeitlichen Drucks" und dem stellenweise recht hohen Niveau nicht konsequent am Math+ Adventskalender teilnehmen können / wollen.

    Ich schließe mich an: In einer Stunde für mich nicht machbar, länger habe ich heute auch nicht Zeit.

    Naja, dann sind halt (wenn meine Intuition mich nicht zufällig zum richtigen Ergebnis geführt hat) mindestens zwei Lose weg, oha, morgen ist Weihnachten, also sind eher vier Lose weg. (Das kann ich aber verkraften.)


    Eine tolle Aufgabe, die ich mir an einem anderen Tag gewünscht hätte!

    Mir gefallen Aufgaben zur Stochastik und Kombinatorik.

    Auch diese Aufgabe war nett und schnell gelöst.


    Ich dachte, jetzt müssen doch noch die ganz schweren Aufgaben kommen, aber ich habe auch nichts gegen das insgesamt etwas gemäßigtere Niveau im Vergleich zu früheren Jahrgängen. Schließlich sollen ja die Schülerinnen und Schüler ab der 10.Jgst. eine Chance haben!

    Mit meiner Lehrerbrille 8) betrachtet: Bisher meine absolute Lieblingsaufgabe!

    Wirklich eine tolle Idee, mit der man Mathe-begeisterten Schülerinnen und Schülern etwas Schönes zum Knobeln geben kann.


    Mit meiner Mathematikerbrille 8) betrachtet: Superschön, nur leider etwas zu schnell gelöst.


    Eigentlich hab ich aber sowieso nur eine Brille, und durch die betrachtet hat die Aufgabe einfach Spaß gemacht!

    :thumbsup: Vielen Dank an den Aufgabensteller :thumbsup:

    Das sehe ich auch so. Unsere Schülerinnen und Schüler werden in der Schule mit einer neuen Definition konfrontiert, dann wird mit dieser Defintion, durch Anwendung eine zeitlang gearbeitet, bis sie "vertraut" ist. Dann kommt eine neue Defintion usw. Diese relativ große Anzahl von neuen Begriffen, die zumindest zum Schüleralltag wenig Bezug haben, wird leider viele Schülerinnen und Schüler abschrecken. Und auch ich höre jetzt auf zu schreiben, damit ich Zeit habe die Definitionen und die Situation zu durchdringen. Aber ehrlich: Solche Aufgaben mag ich überhaupt nicht.

    Meine Lieblingsaufgabe ist es jetzt auch nicht. Und für unsere Schülerinnen und Schüler ist die Aufgabe wahrscheinlich erst einmal abschreckend, da gebe ich dir recht.


    Andererseits ist sie unter dem Strich besser machbar, als eine Aufgabe, bei der den Schülerinnen und Schülern die Konzepte komplett unbekannt sind.

    Bsp.: In Bayern lernen die Schüler den Begriff "Erwartungswert" erst in der 12.Jgst. kennen. Mit unbekannten Erwartungswerten zu rechnen kommt bei uns in typischen "Schul"-Aufgaben nicht vor. Mit endlichen Summen umzugehen ist dagegen bewältigbar. Und im 1.Semester eines Mathe-Studiums wird man doch auch erst einmal mit Definitionen überschüttet - da ist die Aufgabe doch ein ganz guter Vorgeschmack ;)

    Mir gefällt sie auch sehr gut! Erst dachte ich, das wird jetzt recht kompliziert, aber bestimmte Überlegungen machen für mich zumindest plausibel, dass meine Antwort korrekt ist. Jetzt suche ich gerade noch nach einem klaren Beweis.

    Vielen Dank an Falk Ebert, der immer wieder die "etwas andere" Aufgabe beiträgt - Respekt vor so viel Kreativität!

    Eine sehr schöne Mützenaufgabe. Aber (im Vergleich zu den Vorjahren) nicht meine allerliebste, weil ich eher durch Rumprobieren als durch eine strategische Idee zur Lösung gekommen bin. Und das hat mich dann natürlich weniger stolz gemacht, als wenn ich planvoll einen schönen Ansatz gefunden hätte.

    Da das aber mehr an mir lag, als an der Aufgabe: Herzlichen Dank an die kreativen Mützenaufgaben-Erfinder!

    Ich bin etwas zwiespältig, was ich von der Aufgabe halten soll.

    Einerseits finde ich die Problemstellung und die Lösung äußerst reizvoll und interessant,

    anderseits stört mich (nicht nur aus Pingeligkeit, sondern weil ich davon anfangs echt verwirrt war) die fehlende Präzision:

    - Im Aufgabentext steht nichts über die Wahlmöglichkeit für p von 0 bis 1 (inkl. aller Zwischenwerte).

    - Die Problematik, dass p = 1 zwar möglich sein soll, aber nicht widerspruchsfrei einem Geschwindigkeitswert v > 0 zugeordnet werden kann, finde ich ebenfalls ungünstig.

    - Und im Forum heißt es dann mehrmals "Macht es euch doch nicht unnötig kompliziert..." - während es bei anderen Aufgaben genau darauf ankommt, alle Eventualtitäten und Spezialfälle einzubeziehen.


    Trotzdem natürlich recht herzlichen Dank an Cyrix für die schöne Aufgabe, weil gerade auch das Nachdenken über das, was im Aufgabentext nicht ausdrücklich drinsteht, im Endeffekt Spaß gemacht hat!

    Der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Durchhalte-Wahrscheinlichkeit ist eigentlich vollkommen wurscht, da ja die Durchhalte-Wahrscheinlichkeit p gesucht ist.

    Alle 0 ≤ p ≤ 1 sind zugelassen und können von den Rentieren "gewählt" werden.

    Das ist aber eine durchaus wichtige Aussage, die so nicht im Text steht... :/

    (... und deshalb meines Erachtens auch in der Zusammenfassung erwähnt werden sollte.)

    Wenn beide/alle Rentiere ihr Rennen abbrechen müssen, gewinnt dann das zweite, oder wird das Rennen wiederholt?

    Überlege dir, ob diese Frage zur Beantwortung der Aufgabe überhaupt beantwortet werden muss.


    Cyrix

    Ich habe die gleiche Frage - ich habe überlegt, ob diese Frage zur der Aufgabe überhaupt beantwortet werden muss, und bin zum Ergebnis "Ja" gekommen. ;) Es ist doch für die Aufgabe relevant, ob bei Ausfall beider/aller Rentiere automatisch das letzte gewinnt, weil das als "Gleichstand" zählt, oder ob der ganze Wettkampf wiederholt wird!

    Dass diese Maschinen immer nur drei oder zwei Flaschen gleichzeitig prüfen können, ist eine bodenlose Frechheit X(

    Ich plädiere für Maschinen mit Platz für eine Flasche und Sprachausgabe nach dem Motto: "Lieber Knecht Ruprecht, diese Flasche enthält wohlschmeckenden Apfelwein / wohlbekömmlichen Palmwein / leider nur Wasser / tödliches Gift. Wohl bekomm's!" Dann wüsste man nach dem 10.Test, was Sache ist. (Oder früher?!?)

    Na egal, auf alle Fälle machen mir diese Aufgaben einen großen Spaß!!!

    Bisher für mich mit Abstand die schwierigste Aufgabe in diesem Jahr. Für die schöne Herausforderung einen herzlichen Dank an die Aufgabensteller! Wie andere vorher schon angedeutet haben, eine tolle Mischung aus systematischem Probieren und Erkennen von Mustern, wobei es hilft, wenn man eine Nacht drüber schlafen kann. Gerne mehr davon!!!