Beiträge von MATH+

    Ich meine, dass wir bereits zu einem vorherigen Zeitpunkt im Forum gesagt hätten, es wäre der Durchschnitt gemeint.

    Egal wie es war, hier nochmal eine Erklärung. Die Forderung von Alva bezieht sich darauf, dass das durchschnittliche Ansteckungsrisiko über alle möglichen Begegnungen zweier Bewohnerinnen sein soll. Wenn hierbei unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten gewisser Begegnungen auftauchen sollten, ist dies natürlich in eine stochastische Gesamtwahrscheinlichkeit mit einzuberechnen.

    Eine im Sinne der Stochastik evtl. noch präzisere Formulierung wäre, wir suchen p sodass die erwartete Wahrscheinlichkeit einer Begegnung kleiner oder gleich 13% beträgt. Ist deine Frage damit beantwortet?

    Wenn mit "Begegnung" eigentlich "Infektion" gemeint ist, fände ich es noch präziser.

    Zu diesem Thema empfehle ich übrigens das Buch "Sprache und Sein" der Autorin Kübra Gümüşay. Es ist wunderbar geschrieben und zeigt sehr anschaulich anhand vieler Beispiele und Studien, dass und wie Sprache unser Denken (und somit Handeln) beeinflusst.

    Es stimmt natürlich, dass die Sprache das Denken beeinflusst.
    Beispiele gibt es zuhauf: "Im Anfang war das Wort", "NLP", Propaganda oder Populisten-Sprech, ... alles richtig.
    Die hierzulande und nun auch in diesem Forum geführte Diskussion Debatte folgt aber eben nicht Kübra Gümüşays "Sehnsucht nach einer Sprache, die Menschen nicht auf Kategorien reduziert. Nach einem Sprechen, das sie in ihrem Facettenreichtum existieren lässt." sondern polarisiert. Wenn sich nämlich die Flöhe auf dem Kopf des Wirtes (und nicht dem "der Wirtin") ansiedeln, die vom Spuk befallenen Wichtel (nicht "Wichtelinnen") andere zu Tod erschrecken und dann die Wichtelbürgermeisterin Alva zusammen mit ihrem Expertinnen-Team eine Strategie entwickeln muss, um die Gefährdung der Weihnachtsstimmung einzudämmen, dann lässt sich das Bemühen um gendergerechtes Sprechen nur noch mühsam erahnen.

    Einem Automatismus folgend verpufft viel zu viel wertvolle Energie in einer aufgeheizten Genderdebatte, die einmal mehr ihr ureigenstes Anliegen konterkariert.

    Deshalb möchte ich mich nun aus dem Genderthema mit dem Appell "Make love, not war." verabschieden.

    In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, wie Aufgaben bewertet werden. Ich würde lieber ein detailliertes Feedback geben als meine unterschiedlichen Einzelbewertungen zu einer Gesamtnote zu verquicken. Denkbar wären dann unterschiedliche Kategorien wie z.B. die folgenden:


    Schweregrad (3 oder 5 stufig)
    zu leicht / (grenzwertig leicht) / passt schon / (grenzwertig schwer) / zu schwer


    Möglichkeit zu weiteren Einschätzungen per Mehrfach-Auswahl:
    - (vermutlich) eleganten Lösungsweg gefunden
    - eher langweiliges Durchrechnen oder Lösen nach Schema
    - nur mit Brute Force lösbar
    - Lösung heute geraten
    - vor lauter Enttäuschung Bleistift zerkaut (Papier zerrissen, Bildschirm zertrümmert)
    - Diskussion als hilfreich empfunden
    - Diskussion als irreführend empfunden
    - bitte mehr solcher Aufgaben
    - bitte weniger solcher Aufgaben
    - ...


    Die Bilder würde ich im Gegenzug aus der Bewertung herausnehmen.

    Die Numerierung von Zielen sollte diskutiert werden

    Lieber mr.x,

    vielen Dank für die aufmerksame Lektüre meiner zielorientierten Einlassung.

    Zu meiner Entschuldigung könnte ich allenfalls anführen, dass es ja zumindest bis zum ersten dritten Ziel ganz gut funktioniert hat. Aber ich gebe Dir/Ihnen recht, dass die Fortführung mit einem zweiten dritten Ziel erklärungsbedürftig sein könnte und es eben oft nicht ausreicht nur einfach bis drei zählen zu können. Wer nachträglich ein Ziel formuliert, das inhaltlich besser an eine frühe Position als ans Ende passt, der muss halt konzentriert zu Werke gehen. Asche über mein Haupt!


    Vollkommen richtig zu nummerieren ist im angebotenen Editor ohne Rechtschreibprüfung und ohne automatische Generierung von Aufzählungen eben nicht trivial. So formuliert der Duden lakonisch unter Bedeutung für "numerieren": "frühere Schreibung für nummerieren".


    Rechtschreibung bis 1996: numerieren / Numerierung,
    Reformschreibung 1996 bis 2004/2006: nummerieren / Nummerierung

    Rechtschreibung ab 2006 nummerieren / Nummerierung

    In Anlehnung an Aufgabe 11:

    Ziel 1: Die Musterlösung soll so früh wie möglich erscheinen.

    Ziel 2: Die Richtigkeit einer individuellen Lösung soll diskutiert werden.
    Ziel 3: Mögliche Fallstricke/Knackpunkte einer Aufgabe sollen diskutiert werden.

    Ziel 3: Die Vollständigkeit/Allgemeingültigkeit eines Lösungsansatzes soll diskutiert werden.

    Ziel 4: Die Eleganz eines Lösungsansatzes soll diskutiert werden.

    Ziel 5: Potentielle Aufgabenerweiterungen oder Verallgemeinerungen eines Problems sollen diskutiert werden.

    Ziel 6: ....


    Fragen:

    - Existiert ein Zielkonflikt?

    - Worauf müssten die möglicherweise bestehenden Konfliktparteien verzichten, um den Konflikt zu lösen?

    - Ist es möglich / realistisch, eine veröffentlichte Musterlösung gedanklich auszublenden?

    - Würden sich Diskussionswillige einer Diskussion angesichts einer veröffentlichten Musterlösung verweigern?

    - Verhindert bereits die Themeneröffnung "Musterlösung an Neujahr" durch Kosakenzipfel eine Wiederholung des letztjährigen Ausfalls der Diskussion?


    Fazit:
    Ich würde mich über eine frühzeitige Musterlösung freuen. - Manchmal übrigens schon nach dem Lesen der Aufgabe ;) -
    Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, auch nach der Veröffentlichung einer Musterlösung aufgabenbezogene Diskussionen zu verfolgen oder daran teilzunehmen.

    Ein reiner und ein angewandter Mathematiker sind in einem Tanzsaal auf einer Seite, ihnen gegenüber zwei äußerst attraktive Damen (bitte je nach Wunsch und Vorlieben durch Mathematikerinnen und/oder Herren austauschen, wichtig ist nur rein, angewandt und attraktiv :->)

    Ihnen wird erklärt dass die Musik gleich beginnt und alle 30 Sekunden ertönt ein Gong, dann dürfen sie genau die Hälfte der verbleibenden Distanz zu den Damen zurücklegen. Beim ersten Gong geht der angewandte Mathematiker los. Meint der reine "Unnütze Bemühung, du kommst nie ans Ziel. Lass es doch gleich gut sein und spar dir die Mühe und Enttäuschung." Meint der angewandte "Ich komme nie bis ganz zu ihr, aber in ein paar Minuten bin ich nah genug..."

    Gehe ich recht in der Annahme, dass der anwendende Mathematiker dadurch, dass er [zumindest von einer der Damen] angetan und [dieser Dame in Folge] zugewandt ist, zum "angewandten" Mathematiker wird?

    Sowohl heute als auch morgen sind normal wie angelsächsisch
    recht kurze Darstellungen der Zielgröße möglich:


    7 * ( 12 - 7 - 1 + 2 ) =
    ( 12 - 7 - 1 + 2 ) * 7 =

    ( 8 - 1 ) * ( (-2) + 8*1^2 ) =
    ( 1 - 2 + 8 ) * ( (-1) * 2 + 8 ) =

    Auch heute eine sehr hübsche Aufgabe! Negativ will ich allerdings anmerken, dass der folgende Satz im Aufgabentext für die Lösung völlig irrelevant ist und nur Verwirrung stiftet: "Und bei der großen Halloween-Wichtel-Party hätten sich alle untereinander anstecken können."

    Ja, so ist das Leben manchmal, einfach verwirrend!
    Schließlich ist auch Oct 31 = Dec 25 , obwohl Halloween und Weihnachten NICHT das Gleiche sind.
    Wichtig hier ist es also mal wieder, das richtige mathematische Modell zu formulieren / erkennen, ...

    Dieses Jahr:

    ( (2+0)^(2+0) * (2+0) - (2+0) ) * ( (2+0)^(2+0) * (2+0) - (2^0) ) =


    oder kürzer:

    (20/20 + 20) * 2 + 0 =


    Nächstes Jahr:

    (2+0) * 21 =


    Ein Grund mehr, sich auf das Ende dieses Jahres zu freuen ...