Beiträge von tfry

    An anderer Stelle wurde/wird ja bereits der Lösungszeitpunkt diskutiert. Hier ein etwas anderer Vorschlag:


    Zu den - zahlreichen - wunderbaren Aspekten des MATH+ Adventskalenders gehört für mich ganz wesentlich auch der zeitliche Ablauf: Jeden Tag ein kleiner Leckerbissen, der - im Prinzip - auch am selben Tag zu bewältigen ist. Dazu über die Losregelung der sanfte aber nicht übertriebene Druck, die Aufgabe nicht auf die lange Bank zu schieben, denn auch schöne Dinge müssen gerade in der manchmal hektischen Vorweihnachtszeit mitunter vor Aufschieberitis geschützt werden.


    Mehr als einmal ist mir nun aber der Gedanke gekommen, dass ich eigentlich gerne auch die Lösungen und Lösungsdiskussionen gerne häppchenweise und zeitnäher hätte. Ich glaube, im Januar werde ich mich von 24 Lösungen, zu denen mir viele Aufgaben schon gar nicht mehr richtig präsent sind, eher erschlagen fühlen. Auch so mancher spannende Irr- oder Umweg, über den ich gerne im Forum geschrieben oder gelesen hätte, wird meiner Einschätzung nach im Januar niemanden mehr (jedenfalls mich nicht mehr) hinter dem Ofen hervor locken. Zudem sehe ich bei mir selbst, dass ich zwar noch eine ganze Reihe meiner Lösungen als "unsicher" markiert habe, aber bei den weiter zurückliegenden kaum noch motiviert bin, mir diese noch einmal vorzunehmen.


    Natürlich sehe ich auch eine ganze Reihe Gründe, die für eine späte Veröffentlichung sprechen. Ich bin da selbst nicht ganz entschieden. Aber in den Raum stellen will ich mal als Vorschlag:


    Wie wäre es, wenn Lösungen jeweils sieben Tage nach Veröffentlichung der Aufgabe freigegeben würden? Oder gerne auch erstmal nur eine entsprechende Abgabedeadline eingeführt würde und dann entsprechend die Diskussion im Forum freigegeben würde? Die Vorteile wären aus meiner Sicht, dass die Aufgaben dann eben noch "frischer" sind und außerdem eben auch die Lösungen dann in mundgerechten Häppchen daherkämen.

    Kleine Unsicherheit, wie "das richtige Kind" zu verstehen ist: Angenommen, bei drei Kindern wählt der Weihnachtsmann ausgerechnet das drittneugierigste. Wird dann Rebekka das zweitneugierigste Kind wählen (für das sie in der "eigentlichen" Reihenfolge zuständig wäre; ich vermute, das ist gemeint), oder aber das neugierigste unter den verbleibenden Kindern?

    Ich verstehe allerdings nicht, wie die von dir vorgeschlagene Situation überhaupt nach unserem Testschema geschehen könnte. Überdenke eventuell zuerst noch einmal die von dir geschilderte Situation.

    Das ist mir klar und das wollte ich auch nicht behaupten. Aber es geht darum, wie die Anzahlbedingung zu werten ist. Also sagen wir z.B. wir hätten [ xxx Lösungsdiskussion gelöscht ...] Was würde dann im Worst-Case passieren?

    Was genau ist unter einem falsch-positiven Testergebnis zu verstehen?


    Sagen wir, ein bestimmtes Ergebnismuster ließe mehrere verschiedene Interpretationen zu, etwa, dass entweder nur Wichtel A, nur Wichtel B oder aber beide infiziert sind. Nehmen wir weiter an, es sei tatsächlich nur Wichtel A infiziert. Ist dann Wichtel B automatisch "falsch-positiv" identifiziert, weil er laut Resultat infiziert sein könnte?


    Wäre das gleiche Beispiel so zu interpretieren, dass A (korrekt) als infiziert erkannt ist, obwohl eben auch laut Ergebnis noch denkbar wäre, dass A doch nicht infiziert ist?


    Oder anders gefragt: Zählt ein Wichtel als vom Test identifiziert, wenn er laut Ergebnis infiziert sein kann oder nur wenn er infiziert sein muss? (Ich vermute, die Antwort wird "kann" sein, aber m.E. nicht ganz eindeutig.)